Von der Thannbachschlucht zur Wolfsschlucht

Thannbachschlucht
Wanderung von Rummelsberg durch die Thannbachschlucht

Heute zeige ich Euch eine etwas unbekanntere Wanderung im Süden des Nürnberger Landes.

 

Wir wandern von Rummelsberg durch die Thannbachschlucht nach Altenthann, weiter zur Wolfsschlucht bei Wallersberg und oberhalb des Schwarzachtals, über Pattenhofen und die Fröschau zurück nach Rummelsberg.

 

Auf 11,4 Kilometern wanderst Du durch verschiedene Landschaften, Räthsandsteinschluchten, duftende Kiefernwälder und sonnige Abschnitte. Worauf wartest Du noch? Los geht's.

Ausgangspunkt und Anfahrt

Schwarzachtal wandern
Philippuskirche Rummelsberg

Ausgangspunkt der Wanderung ist Rummelsberg im Schwarzachtal. Bei Rummelsberg denkt Ihr wahrscheinlich zuerst an die Klinik oder den Waldseilpark.

 

Das sich aber unweit der Klinik eine sehenswerte Räthsandsteinschlucht befindet, wissen sicherlich nur die wenigsten.

 

Die Wanderung beginnt am Parkplatz P9 am Waldseilpark, nach der Klinik in Richtung der Philippuskirche.

 

Anschrift:

Rummelsberg 61, 90592 Schwarzenbruck

Von Rummelsberg entlang des Höhenbach

wandern fränkischer Jakobsweg
entlang des fränkischen Jakobsweg

Wir folgen zuerst der Teerstraße in Richtung des Diakoniemuseums und gehen durch einen kleinen Park.

Auf einer Anhöhe befindet sich linkerhand die Philippuskirche.

 

Wir erreichen die Rummelsberger Gärtnerei und wandern in einer 180 Grad-Schleife den Berg hinunter. Dabei unterqueren wir eine Unterführung. Wir folgen weiter der Straße bergab, bis wir zum Ortsausgang von Rummelsberg gelangen.

 

Nach dem Ortsschild von Rummelsberg halten wir uns links und um dann gleich wieder rechts abzubiegen.

 

Wir folgen jetzt dem Fränkischen Jakobsweg der mit einer weißen Muschel auf blauem Grund markiert ist.

 

Nach ein paar hundert Metern verlassen wir den Feldweg und wandern parallel zum Feldweg auf einem wurzeligen Trampelpfad.

 

Idyllisch schlängelt sich der Trail jetzt oberhalb des Forstweg entlang des Bachlaufs in die Höhenbachklamm.

Die Thannbachschlucht

Streckenweise erinnert der Wanderweg hier an die Röthenbachklamm oder auch an die Bitterbachschlucht.

 

Wir gelangen jetzt an eine Abzweigung wo linker Hand der Wanderweg mit der Markierung Gelber Punkt verläuft.

 

Wir halten uns aber rechts und folgen immer wieder dem fränkischem Jakobsweg (weiße Muschel auf Blauem Grund).

 

Nach kurzer Zeit erreichen wir eine eine keine Holzbrücke und überqueren den Höhenbach und wandern über Wurzeltreppen den Hang hinauf.

Der obere Teil der Thannbachschlucht bei Altenthann

Thannbachschlucht
oberer Teil der Thannbachschlucht bei Altenthann

Durch den Wald gehen wir oberhalb des Höhenbach weiter und nach ein paar hundert Metern erreichen wir den breiten Postweg. Hier halten wir uns rechts und folgen dem Jakobsweg weiter in Richtung Altenthann.

 

Entlang von Sandsteinabbrüchen und einem angelegtem Weiher erreichen wir den Ortsrand von Altenthann. Hier fragt man sich, halten jetzt die Bäume den Sandstein oder der Sandstein die Bäume?

 

Als bald gelangen wir zur Hauptstraße und dort biegen wir links ab und folgen ab jetzt der Wandermarkierung Nummer drei auf gelbem Grund.

 

Wir folgend der Wandermarkierung Nummer drei am Ortsausgang und kurz vor dem Ortsschild verlassen wir die Straße und biegen nach rechts ab in Richtung Wallersberg. 

 

Über freies Feld wandern wir gemütlich weiter in Richtung Wallersberg.

Die Wolfsschlucht

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht

Kurz vor Wallersberg erwartet uns nun das nächste Wanderhighlight, die Wolfsschlucht.

 

Auf dem Weg dorthin sieht man immer wieder hinüber zum markanten Dillberg, mit seinen markanten Funkmasten.

 

An der nächsten großen Kreuzung an dem sich viele Wege treffen biegen wir rechts ab und wandern den Berg hinunter. An der Stelle, an der der Forstweg einen Rechtsknick macht, verlassen wir diesen und laufen gerade aus einen Trampelpfad bergab.

 

Wir gelangen zu einem riesigen Loch Sandstein. Dies ist die so genannte Wolfsschlucht. Wir überqueren nun den Bach und befinden uns jetzt auf der anderen Seite der Wolfsschlucht. Von hier ist der Blick in die Schlucht bedeutend besser.

 

Wir wandern oberhalb der Schlucht entlang und blicken hinunter in die Wolfsschlucht, an dessen Grund sich ein Trampelpfad befindet, ähnlich wie Inder Teufelsschlucht bei Altdorf.

 

Wir wandern jedoch oben am Hang entlang gemütlich weiter und erreichen nach kurzer Zeit die Ortschaft Wallersberg.

Von Wallersberg nach Pattenhofen

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über freies Feld nach Pattenhofen

Der Trampelpfad erreicht einen etwas breiteren Weg unterhalb von Wallersberg, dort halten wir uns links und wandern weiter bergab in Richtung Burgthann.

 

Wir befinden uns jetzt wieder auf dem Jakobsweg mit der bekannten Markierung weiße Muschel auf blauem Grund. Aber schon nach ein paar Metern verlassen wir wieder diese Markierung und laufen gerade aus weiter bergab.

 

Kurze Zeit später an der nächsten Gabelung, halten wir uns am letzten Haus rechts und folgen der Markierung fränkischer Dünenweg.

 

An den ersten Häusern von Burgthann biegt der fränkische Dünenweg nach links unten ab, wir gehen aber gerade leicht rechts den Berg hoch. Entlang dieses Pfades schweift der Blick durch den Wald hinüber zur Burgthann.

 

Nachdem wir einige Zeit entlang des Waldrandes gelaufen sind, führt uns der Weg über freies Feld in Richtung eines Forstweges. Dort biegen wir links ab und der Forstweg trifft auf eine geteerte Straße, die uns direkt nach Pattenhofen führt.

Die Kiefernwälder bei Pattenhofen

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Kiefernwälder bei Pattenhofen

An den letzten Häusern in Pattenhofen führt die Teerstraße jetzt steil bergab und macht einen Linksknick, dort gehen wir aber gerade aus in einen Feldweg der bergauf in den Wald führt.

  

Bereits nach kurzer Zeit gelangen wir zur nächsten Gabelung und dort biegen wir links ab und wir wandern auf leicht ansteigendem Weg bergauf.

 

Die nächsten Kilometer sind geprägt durch einen alten Kiefernwald, in dem es unverwechselbar nach Kiefern riecht. Es erinnert ein bisschen an der Geruch des Südens.

 

Wir gelangen nun zur Ortsverbindungsstraße die von Ochenbruck nach Altenthann führt. An der Straße biegen wir links ab, folgen dieser ein paar hundert Meter. Kurz vor den Strommasten überqueren wir die Straße und gehen nach rechts in den Wald.

 

An der nächsten Kreuzung biegen wir nach ca. 200 Metern nach links ab in Richtung Rummelsberg. Wir gelangen nun zum Waldrand, an dem wir uns rechts halten, kurze Zeit später links und entlang einer Wiese mit Hecke hinunter in Richtung Fröschau / Rummelsberg wandern.

Entlang der Fröschau zurück zum Ausgangspunkt

Gemütlich wandern wir nun bergab in Richtung des letzten Etappenziels, die Fröschauer Weiher.

 

Die letzten paar Meter geht es in ein paar Serpentinen steil hinab zu den Fröschauer Weiher. Wir überqueren nun die Straße und folgen dem Rundweg Froschauer Weiher.

 

Fast am Ende der Weiher biet der Rundweg nach rechts oben ab, wir überqueren noch einen Bachlauf und gelangen unterhalb des Waldseilparks hinauf zur Straße. Hier halten wir uns rechts und gehen die letzten paar Meter zum Parkplatz 9, an dem wir unsere Wanderung begonnen haben.

Kurzübersicht der Tour

Tourenkategorie: Familienwanderung, Wandern mit der Familie, Rundwanderung, Wanderung im Nürnberger Land

Region: FrankenNürnberg, südliches Nürnberger Land, Frankenalb, Schwarzachtal

Ort: Rummelsberg

Gehzeit (Hin & Rück): ca. 3 Stunden

Höhendifferenz Ziel: 196 Hm

Weglänge Gesamt: 11,4 Km

Ausgangspunkt: Parkplatz P9 an der Diakonie Rummelsberg 

Schwierigkeit: leicht - mittel, für Kinder, Familien und Senioren geeignet

Kinderwagen geeignet: nein

Einkehrmöglichkeit: mehrere Möglichkeiten in Rummelsberg und Altenthann

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Von Rummelsberg entlang des Höhenbach in die Thannbachschlucht weiter zur Wolfsschlucht und über die Fröschau zurück nach Rummelsberg
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