Nünberg - Top Sehenswürdigkeiten an einem Tag entdecken

Nürnberg Top Sehenswürdigkeiten
Nürnberg Top Sehenswürdigkeiten

Ihr wollt Nürnberg mit Top Sehenswürdigkeiten an einem Tag und die Stadt zu Fuß erkunden? Genau das will ich auch. Auf dem Programm stehen unter anderem Frühstücken in der Nürnberger Nordstadt, die Hesperidengärten, die Kaiserburg, die Lochgefängnisse, die Nürnberger Felsengänge, die Nürnberger Altstadt und ein Abendessen in einem fränkischem Schmankerl Restaurant. Ich nehme euch jetzt mit auf einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt, angereichert mit vielen nützlichen Tipp's rund um Nürnberg.

 

Die meisten Touristen starten ihren Rundgang durch die Altstadt von Nürnberg meistens vom Hauptbahnhof aus und stehen dann erstmal planlos am Bahnhofsplatz, versuchen sich zu orientieren und landen dann entweder in der Königstraße oder im Handwerkerhof. Ich zeige euch, dass eine Tour durch Nürnberg auch anders beginnen kann. Auf geht's...


Frühstück in der Nordstadt - das Caffé Fatal

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Vom Nürnberger Hauptbahnhof nehme ich die U3 und fahre mit der führerlosen U-Bahn (willkommen in der digitalen Welt) bis zum Friedrich-Ebert-Platz in der Nürnberger Nordstadt. Von hier sind es nur ein paar hundert Meter bis zum Caffé Fatal in der Jagdstr. 16. Das Caffé Fatal im Erdgeschoß eines roten Backsteinbau's ist liebevoll eingerichtet im Stil eines Kiezcafés im Shabby-Look. Entsprechend auch die Namen der Speisen in der Speisekarte. Sofort springt mich das "Tatort Frühstück" an - Espresso, Osborne 2cl und eine Zigarette 3,90 €. Kann "Mann" machen, muss man aber nicht. Stattdessen fällt die Wahl auf "Sex and the City" - Tasse Kaffee, Cava oder Ananassaft, frisches Obst, Cornflakes mit Milch, verschiedene Käse, Marmelade, Honig, Nutella, Butter, Baguette für 9,90 €. Mir gefällt's hier, vor allem der lockere Umgang des Personals mit dem gemischten Publikum.


Die Hesperidengärten im Stadtteil Johannis

Hesperidengarten
Hesperidengärten, Johannisstraße 47, 90419 Nürnberg

Nach dem Frühstück stehen die Hesperidengärten im Stadtteil Johannis auf dem Programm. Gut versteckt hinter einer Häuserzeile in der Johannisstraße finde ich dieses lauschige Plätzchen. Meist ist hier nicht besonders viel los, somit sind hier Ruhe und Erholung in Mitte des hektischen Stadtlebens garantiert. Die 6000 Quadratmeter große Gartenanlage im Barockstil bietet ein Vielzahl an Skulpturen, die an die griechische Mythologie angelehnt sind.

 

Den Namen hat die Gartenanlage von der Sage über die Hesperiden (Töchter des Hesperus oder des Atlas). Die Hesperiden hatten in ihrem Garten eine Baum mit goldenen Äpfeln die ewige Jugend versprechen sollten. Dem Halbgott Herkules wurde es jedoch zu Teil 12 Aufgaben zu erledigen, eine dieser Aufgaben war, diese Äpfel zu stehlen. Daher wurden im 17. und 18. Jahrhundert Zitrusfrüchte von Gelehrten als Hesperiden bezeichnet.

  • Anschrift: Johannisstra­ße 47, 90419 Nürnberg
  • Öffnungszeiten: täglich 8:00 bis 20:00 Uhr, vom 1. April bis 31. Oktober

Der Barockgarten in Nürnberg Johannis

Barockgarten im Stadtteil Johannis
Barockgarten im Stadtteil Johannis

Zu den Hesperidengärten gehört offiziell auch der Barockgarten, in der Johannisstraße 13, nur ein paar hundert Meter weiter die Straße in Richtung Kaiserburg. Ausser einem Schild an der Sandsteinfassade deutet nichts daraufhin, dass sich hinter der großen schweren Holztür ein prächtiger Barockgarten befindet. Mit einem leichten Knarzen öffnet sich die Tür und ich stehe vor einem hufeisenförmig angelegten Garten. Wo früher zu Zeiten der Patrizier Zitronen blühten, blüht jetzt der Barock. Antike Skulpturen und ein Wasserspiel mit einem pummeligen Kerlchen laden zum Lustwandeln ein. Auf den steinernen Bänken kann man hier Ruhe und Erholung abseits der Touristenströme erleben.

  • Anschrift: Johannisstra­ße 13, 90419 Nürnberg
  • Öffnungszeiten: täglich 8:00 bis 20:00 Uhr, vom 1. April bis 31. Oktober

Der Bürgermeistergarten an der Burg

Bürgermeistergarten an der Burg
Der Bürgermeistergarten an der Burg

Weil Gärten ja so schön sind, gleich noch einer hinterher - der Bürgermeistergarten hinter der Kaiserburg. Ich gehe die Johannistraße weiter bis zur großen Kreuzung am Neutorgraben, überquere die Kreuzung und gehe am Neutor durch den 1. Torbogen am Neutorturm. Der Eingang zum Bürgermeistergarten liegt etwas versteckt zwischen den beiden Torbögen, ist aber gut ausgeschildert. Übrigens hat die Parkanlage seinen Namen daher, weil dieser Teil der Burganlage früher an dem Bürgermeister vermietet war. In der Parkanlage halte ich mich links, in Richtung der Kaiserburg. Auf verwinkelten Wegen, die mit Treppen, Bänken, Figuren, Steintoren und gepflegten Blumenbeeten gesäumt sind, gehe ich bis zum Eingang einer Galerie die den Eingang zur Stadtmauer ermöglicht. 

 

  • Anschrift: Neutorzwinger, 90403 Nürnberg
  • Öffnungszeiten: Täglich 8.00 - 20.00 Uhr, 1. April bis 31. Oktober

Ausblicke von der historischen Stadtmauer

Nürnberger Altstadt
Blick von der historischen Stadtmauer in die Altstadt

Der Eingang vom Bürgermeistergarten auf die Stadtmauer ist übrigens der einzige öffentlich zugängliche im gesamten Stadtgebiet. Von einer Galerie hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Nürnberger Altstadt mit seinen prachtvollen Fachwerkhäusern, dem Tiergärtnertorplatz, dem Albrecht-Dürer-Haus, die Kaiserburg mit dem Sinnwellturm und dem Fünfeckturm mit der Walburgiskapelle.

Die Kaiserburg - das Wahrzeichen der Stadt

Kaiserburg Nürnberg
Kaiserburg

Ich verlasse den Bürgermeistergarten und gehe über den Ölberg vorbei am Restaurant Burgwächter steil bergauf zur Nürnberger Kaiserburg, dem Wahrzeichen Nürnbergs schlechthin. Wer hat die Silhouette nicht schon einmal irgendwo gesehen. Von der Nürnberger Burg hat man einen wundervollen Blick über die Stadt. Markante Punkte sind der Nürnberger Fernsehturm, die Sebalduskirche, Lorenzkirche, das Rathaus, Frankenstadion und das Reichsparteitagsgelände.

 

Ein paar Fakten zur Nürnberger Kaiserburg:

  • gehört zu den bedeutendsten Burgen Deutschlands
  • 1105 erstmals schriftlich erwähnt
  • Residenz aller römisch-deutschen Kaiser von 1050 bis 1571, zumindest zeitweise
  • beherbergt heute eine der größten und modernsten Jugendherbergen Deutschlands

Mehr Informationen und Zeiten zu den Führungen findet ihr auf kaiserburg-nuernberg.de.

 

Die Sage um den Raubritter Eppelein:

 

Im nördlichen Teil der Burg befindet sich der Burggraben. Hier – hoch über dem Abgrund – soll sich eine Sage abgespielt haben: Der Raubritter Eppelein von Gailingen wurde in Nürnberg zum Tod am Galgen verurteilt und sollte auf der kleinen Burgfreiung gehängt werde. Als letzten Wunsch hätte er sich auserkoren, nochmals mit seinem getreuen Pferd reiten zu dürfen. Der Sage zufolge soll er mit seinem Pferd über die Mauer des Nürnberger Burggrabens gesprungen und entkommen sein. Gebracht hat es ihm ein paar Jahre Lebenszeit, so wurde er doch ein paar Jahre später erneut gefasst und in Neumarkt zu Tode gerädert. Auch heute noch kann man die Hufabdrücke seines Pferdes in der Stadtmauer entdecken. Vielleicht findet ihr sie ja.

Die Lochgefängnisse im alten Rathaus

Lochgefängnisse Nürnberg
zu Besuch in den Lochgefängnissen

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Bleiben wir doch gleich bei Grausamkeiten die sich im Mittelalter in Nürnberg abgespielt haben. Von der Kaiserburg gehe ich hinunter zum alten Rathaus und entschließe mich an einer Führung durch die Nürnberger Lochgefängnisse teilzunehmen. Im Kellergewölbe des alten Rathauses befinden sich die Gefängniszellen, die Folterkammer, die Henkerschmiede und das Henkerstübchen. Anschaulich wird erklärt was sich hier früher zugetragen hat, nichts für schwache Gemüter. So ist z.B. in der Folterkammer eine direkte Öffnung nach oben in das Rathaus vorhanden, damit die Richter auch hören konnten ob der Henker bei der Arbeit war. Auch einer der bekanntesten Nürnberger wurde hier festgehalten und auf beiden Wangen gebrandmarkt. Die Rede ist von Veit Stoß, dem bekannten Nürnberger Bildhauer, so hat er doch Wechsel gefälscht, konnte aber nachweisen, dass er auch selbst betrogen wurde, ansonsten wäre er wahrscheinlich doch nicht so "glimpflich" davon gekommen.

  • Anschrift: Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg 
  • Öffnungszeiten: 

Januar & Februar:geschlossen, Führungen für Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung möglich

März - Oktober:

täglich 10.00 - 16.30 Uhr

November:

Mo-Fr 10.00 - 16.30 Uhr

Zum Christkindlesmarkt:

Mo-So 10.00- 16.30 Uhr


Der schöne Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt

schöne Brunnen Nürnberg
Der schöne Brunnen und die Frauenkirche

Ich bin froh dass ich wieder am Tageslicht bin und gehe jetzt hinunter zum Hauptmarkt wo ich gleich an der nächsten Sehenswürdigkeit bin - dem schönen Brunnen. Der schöne Brunnen war schon immer ein Sorgenkind der Nürnberger, ursprünglich in den Jahren 1385 bis 1396 aus Schilfsandstein erbaut, musste erst schon bald restauriert werden. Die letzte und aufwendigste Renovierung war im Jahre 2016 und der Brunnen erstrahlt jetzt wieder in vollem Glanze. Genau jetzt wo ich diesen Artikel hier schreibe, höre ich in den Nachrichten, dass er schon wieder restauriert werden muss. Warum? Vor ein paar Wochen fand am Nürnberger Hauptmarkt der Red Bull District Ride statt und mehr als 20 Zuschauer kletterten auf die Stahlumrandung, worauf diese sich verbogen hatte, diese wird jetzt wieder saniert. 

 

Die Sage um den schönen Brunnen

Eine alte Sage erzählt von einem armen Schlossergesellen, der sich unsterblich in die Tochter seines Meisters verliebt hatte. Doch dieser lehnte die Liaison mit den Worten ab: „Daraus wird nichts! So wenig wird etwas daraus, wie du es fertig bringst, dass die Ringe am Brunnengitter sich drehen können.“ 

Doch der Geselle kämpfte um seine Liebe und fertigte einen Ring, den er ins Gitter des „Schönen Brunnen“ einfügte. Leider hat diese Geschichte kein „happy end“, denn der Geselle zog weiter und ließ seine Geliebte weinend zurück. Auch als der Meister seinen Fehler bereute, blieb der geschickte Schlossergeselle unauffindbar. Seit jener Zeit hält sich die Legende, dass demjenigen drei Wünsche erfüllt werden, der den goldenen Ring dreht. 

Auf der anderen Seite des Nürnberger Hauptmarktes befindet sich die gotische Frauenkirche die zu den 3 bedeutendsten Kirchen Nürnbergs zählt. Karl IV. stiftete die Frauenkirche in Nürnberg im Jahr 1355 als kaiserliche Hofkapelle um dort die Reichsinsignien Kaiserkrone, Mantel und Zepter aufzubewahren. Dazu ist jedoch nie gekommen. Weltberühmt ist sie vor allem durch das "Männleinlaufen", dass jeden Tag um 12:00 Uhr beginnt und durch den Prolog des Nürnberger Christkinds, dass hier die Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarkt inszeniert.

  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 - 18 Uhr, Sonntag 13 - 18 Uhr

Tiergärtnertorplatz, Albrecht-Dürer-Haus & die historischen Felsengänge

Tiergärtnertorplatz
Tiergärtnertorplatz - Treffpunkt in der Altstadt

Weiter geht nun meine Nürnberg-Tour über die Bergstraße hoch zum Tiergärtnertorplatz. Einem für die Jugend Nürnbergs und Touristen gleichfalls beliebten Platz. An der Ecke zur Albrecht-Dürer-Straße befindet sich das Albrecht-Dürer-Haus. Ab 1509 wohnte und arbeitete Albrecht Dürer (1471–1528), Deutschlands berühmtester Maler, fast 20 Jahre lang in dem prächtigen Fachwerkhaus. Heute befindet sich darin ein Museum welches Eindrücke in die Werkstatt und das Schaffen des Künstlers vermittelt. Am anderen Ende des Tiergärtnorplatzes befindet sich seine wohl bekannteste Figur - der Hase. Nachdem ich mir das bunte Treiben auf dem Platz angesehen habe und ab und an mal etwas schmunzeln musste, wie Touristen darüber diskutierten wo den jetzt das Albrecht-Dürer-Haus stehe (Verwechslung mit dem Fränkischen Restaurant zum Albrecht-Dürer-Haus), gehe ich hinunter zur Bergstraße 19. An dieser Adresse befinden sich die Nürnberger Felsengänge und ich entschließe mich an einer Führung durch die Unterwelt Nürnbergs teil zu nehmen. Die Führung dauert gut 1 Stunde und zeigt anschaulich, wie die Felsengänge entstanden sind, welche Bedeutung sie in der Vergangenheit hatten und wie sie zur Zeit des 2. Weltkriegs als Schutzbunker für die Nürnberger Bevölkerung dienten. Leider darf ich an dieser Stelle keine Bilder der Felsengänge veröffentlichen, da dies untersagt ist. Empfehlen kann ich euch diese Tour auf jeden Fall.

 

Weitere Informationen zu den Führungen findet ihr auf Historische Felsengänge.

Der Henkersteg - Verbindung zwischen Sebald & Lorenz

Henkersteg Nürnberg
Der Henkersteg verbindet 2 Stadtteile

Über die St. Sebalduskirche und die Karlstraße gehe ich jetzt hinunter zum Trödelmarkt, wo mich schon die beiden nächsten Sehenswürdigkeiten erwarten - der Henkersteg und das Henkerhaus. Ursprünglich wurde der Henkersteg in den Jahren 1320 bis 1325 als Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen Sebald und Lorenz errichtet und als "Langer Steg" bezeichnet. Erst später erlangte er seinen jetzigen Namen Namen, da im angrenzenden Turm die Wohnung des Henkers untergebracht war. Der Beruf des Scharfrichters war zur damaligen Zeit als unehrlich angesehen, weshalb dieser auf die Trödelmarktinsel verbannt wurde. Die Bevölkerung hatte Angst, wenn sie mit Henker in Kontakt kamen, als unehrlich infiziert zu werden und von der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. 

 

Tragödie am Henkersteg

Im Januar 1595 wurde der Henkersteg Schauplatz einer großen Tragödie. Einsetzendes Tauwetter lies damals die Pegnitz zu einem verheerendem Hochwasser anschwellen. Schaulustige versammelten sich auf dem Henkersteg und sahen den tosenden Wasser und den  darin treibenden Eisschollen zu. Ein Pfeiler des Henkersteges wurde getroffen und 15 Menschen in die Pegnitz gerissen, von ihnen konnten nur sieben gerettet werden.

Die Weißgerbergasse - die schönste Gasse in Nürnberg

Weißgerbergasse Nürnberg
die schönste Gasse in der Nürnberger Altstadt?

Über die Maxbrücke gehe ich jetzt wieder zurück in den Stadtteil Sebald und gehe zur schönsten Gasse in ganz Nürnberg. Die Weißgerbergasse ist eine der best erhaltenen mittelalterlichen Gassen und darf auf keiner Stadtbesichtigung fehlen. Ihren Namen hat die Gasse von dem lederverarbeitenden Handwerk, die Weißgerber (auch als Irrer und Lederer bezeichnet) verarbeitenden hier aus Tierfellen geschmeidiges Leder. Hierzu wurde viel Wasser benötigt und die Pegnitz lieferte dieses in ausreichendem Maße. Die Abwässer wurden natürlich zurück in die Pegnitz geleitet. Damals musste dies ein fürchterlich stinkender und dreckiger Ort gewesen sein. Die Weißgerber waren relativ wohlhabend, was sich an der aufwendigen Fachwerkarchitektur der Handwerkerhäuser erkennen lässt. Besonders beliebt war der Berufsstand aber nicht in der Stadt, weshalb Anwohner eine Umbenennung der Gasse in Hallertorgasse forderten. Die Regierung des Rezatkreises hat dies 1837 jedoch abgelehnt. Heute ist die Gasse Heimat von Galerien und verschiedensten Gastronomiebetrieben. Wobei wir schon zum letzten Punkt meiner Sightseeingtour durch Nürnberg kommen.

Fränkische Schmankerl im Etzerdla

Etzerdla Nürnberg
Fränkische Spezialitäten und Schmankerl im Etzerdla

Sightseeing mach hungrig und was ist eine Sightseeingtour durch Nürnberg schon wert, wenn es keine fränkischen Spezialitäten gibt? Am Ende der Weißgerbergasse befindet sich der Weinmarkt und zwischen den beiden Restaurants Sebald und Prison St. Michel, liegt das etwas andere fränkische Restaurant Etzerdla.

 

Etzerdla bedeutet im Hochdeutschen - "jetzt endlich" und genau etzerdla freue ich mich schon auf ein gutes fränkisches Bier und natürlich, wie sollte anders sein, fränkische Bratwürste mit Sauerkraut. Die beiden Wirtinnen Michaela und Sandra bieten hier eine reichliche Auswahl an regionalen Köstlichkeiten. Unter den Bieren finden sich Biere aus der ältesten Privatbrauerei im Nürnberger Land, das Leinburger Bier oder auch das Gundel Zwickels, eine naturtrübe unfiltrierte Bierspezialität und weitere Biersorten wie z.B. das Schanze Rot. Zum Essen gibt's "Wos Gscheids", "Wos Bsonders" und auch "Wos ohne Fleisch". Ich entscheide mich standesgemäß für ein naturtrübes Gundel Zwickels und fränkische Bratwürste mit Sauerkraut. Während ich auf mein Essen warte unterhalte ich mich mit einer der beiden Wirtinnen und erfahre so ganz nebenbei, dass dieses Haus eine lange Tradition besitzt. Schon im Jahre 1541 wurde es bereits erstmalig als Wirtsbehausung benannt. Im Laufe der Jahrhunderte bewirtete es unter anderem König Ludwig I. (1828), König Maximilian II (1849), Johann Wolfgang von Goethe (1790) und jetzt mich.

Nachdem ich ausgezeichnet gespeist habe, mache ich mich über den Nürnberger Hauptmarkt und die Königstraße auf den Rückweg in Richtung Hauptbahnhof. Ich lasse den heutigen Tag Revue passieren und stelle fest, dass ich an einem Tag ganz schön viel über Nürnberg erfahren habe. Bis zum nächsten Ausflugtipp, habe die Ehre euer FrankenLandler.

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Nürnberg - Top Sehenswürdigkeiten
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Übersichtskarte - Nürnberg Sehenswürdigkeiten Rundgang

Karte Sehenswürdigkeiten Nürnberg

 

Hinweis:

Durch klicken auf das Bild werdet ihr auf die Webseite von Googlemaps weitergeleitet.

 

Eine Karte und die Tour zum ausdrucken findet ihr auch auf Bergfex.


Links & Informationen zu Sehenswürdigkeiten

Weitere Informationen und Links zu Nürnberg findet ihr hier:

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Carolin (Donnerstag, 21 September 2017 20:14)

    Hallo Oli!
    Auf einen tollen Stadtrundgang hast Du uns da mitgenommen!
    Das letzte und einzige Mal war ich in Nürnberg mit 18, auf Klassenfahrt. Lang ist es her und Augen hatte ich wohl für alles Mögliche, nur nicht für die schönen Ecken dieser Stadt ;)
    Erinnern kann ich mich nämlich nur an die Brücke über den Fluss und an den Zoo, der aber zumindest damals nicht so schön war.
    Ich hoffe, dass unser Hund in den nächsten Jahren etwas weniger gestresst in Großstädten sein wird. Dann machen wir auf jeden Fall mal Zwischenstopp in Nürnberg. Scheint sich zu lohnen!
    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Carolin

  • #2

    Oli (Freitag, 22 September 2017 07:17)

    Hallo Carolin,
    Dankeschön, ja Nürnberg ist eine tolle Stadt und dass man mit 18 Jahren noch keinen Blick für sowas hat, ist eh klar. Ich erinnere mich an Hamburg Klassenfahrt, da ist ST. Pauli, St. Georg und Hafenrundfahrt hängen geblieben :-)
    VG
    Oli

  • #3

    Anna (Sonntag, 08 Oktober 2017 18:13)

    Hallo Oli,
    ein wirklich schöner Beitrag! Ich schreibe gerade an einem ähnlichen Beitrag über Nürnberg. Allerdings eher aus der Sicht einer Nicht-Nürnbergerin und noch kulinarischer. Aber die historischen Punkte von Dir finde ich richtig klasse!

    Viele Grüße
    Anna

  • #4

    Oli (Sonntag, 08 Oktober 2017 18:27)

    Hallo Anna,
    vielen Dank für dein Lob. Da bin ich echt gespannt drauf was du da so an kulinarischen Highlights schreibst. Lass es mich wissen wenn du deinen Beitrag online stellst.
    Viele Grüße
    Oli