Abenteuerurlaub mit Kindern

Abenteuerurlaub Deutschland

Von Chrissi wurde ich in das FP Familiencamp Franken eingeladen, um hier einen Tag Abenteuerurlaub und Camp Feeling mit Kindern erleben zu dürfen. Wo ist nur das Familiencamp Franken? Die Anreise zum Familiencamp Franken gestaltet sich recht einfach. Das Familiencamp befindet sich auf dem Campingplatz in Hohenstadt direkt am Fluß Pegnitz und liegt ca. 40 km östlich von Nürnberg in der Hersbrucker Schweiz. Die beliebte Urlaubsregion in Deutschland wird auch Frankenalb oder Hersbrucker Alb genannt. Fragt einfach Google, Apple oder andere Navigationssysteme, wie ihr zum Campingplatz Hohenstadt Pegnitz hinkommt. Die Adresse findet ihr am Ende des Blogbeitrages. So, da bin ich nun angekommen und wie geht’s nun weiter? 


Das FP Familiencamp am Campingplatz Hohenstadt

Campingplatz Hohenstadt

Ich stelle mein Auto vor dem Campingplatz in Hohenstadt Pegnitz ab, nehme meinen Rucksack und gehe die Einfahrt rein. Es ist halb acht, die Sonne steigt langsam über die Bäume und das einzige was zu hören ist, sind die Singvögel die munter vor sich hin zwitschern. Treffen sollte ich mich mit Johanna und Christopher, den beiden Camp Leitern, um dreiviertel acht. Es ist ja noch Zeit, also laufe ich auf das Gelände des Campingplatzes und sehe mich um. Alle scheinen noch zu schlafen, der Campingplatz Hohenstadt Pegnitz ist gut besucht aber kein Mensch weit breit. Die Kennzeichen der Autos verraten mir, die Urlauber kommen aus den verschiedensten Bundesländern Deutschlands, aber auch Urlauber europäischer Nachbarländer sind vertreten.

 

Ich suche nach dem Jurten Zelt, das mir Chrissi von FP Sportreisen als Treffpunkt angegeben hat, finde es nicht auf Anhieb und so laufe ich ziemlich planlos über den Campingplatz. Ah, dahinten links befinden sich zwei große Jurten Zelte die müssen es sein. Ich gehe hinein und sehe einen Mann und eine Frau die das Frühstück zubereiten. Hi, ich bin Oli, seid Ihr Johanna und Christopher? Nein, die beiden sind noch nicht da, aber du bist bestimmt der Blogger der heute kommen soll, bekam ich als Antwort. Die beiden stellten sich noch vor und boten mir einen Kaffee an, während sie weiter das Frühstück für die Camp Teilnehmer vorbereiteten.

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Dann kam ein großer durchtrainierter junger Kerl mit einem beeindruckenden Vollbart in das Jurten Zelt. Hi, ich bin Christopher stellte er sich vor und machte sich auch schon daran, den beiden anderen bei den Frühstücksvorbereitungen zu helfen. Kurz danach erschien Johanna, die noch ziemlich müde und verschlafen dreinblickte und ebenfalls gleich mithalf. Das Jurten Zelt füllte sich nun zusehends und um mich herum waren überall Kinder der verschiedensten Altersgruppen, von 7 bis vielleicht so ungefähr 14 Jahren und auch deren Eltern trudelten so langsam zum gemeinsamen Frühstück ein.



Gemeinsames Frühstück im Familiencamp

Campingplatz Hohenstadt

Warum schreibst du Blog? Kannst du davon leben? Wurde ich von einem Mann gefragt. Anscheinend besteht hier die Auffassung, dass Blogger vom Schreiben leben können. Das können nur ganz wenige und für mich ist es lediglich ein Hobby. Ich erklärte warum ich Blog (Blog = Internettagebuch) schreibe und wie es dazu gekommen ist. Ich schreibe auch nur dann Blog, wenn es mir gut geht, ich mich kreativ fühle und wenn ich Spaß daran habe und wenn es etwas zu erzählen gibt, erklärte ich. Deswegen kann es durchaus sein, dass es auf meinem Blog FrankenLandler mal ein paar Wochen lang nichts Neues zu lesen gibt, gab ich ihm zu verstehen. Christopher lud mich ein beim Frühstücksbuffet zuzugreifen und wir setzten uns an einen der Tische. Während des gemeinsamen Frühstücks erfolgte dann das erste abtasten.

 

Eine Wespe verirrte sich in das Zelt und flog um den Kopf von Christopher herum, der mit hektischen Handbewegungen versuchte diese los zu werden – nicht gut. Egal, kurz drauf war die Wespe wieder weg. Ein Junge aus Luxemburg setzte sich zu uns an den Tisch und fragte: Du bist ja Blogger. Was ist denn eigentlich dein erfolgreichster Artikel den du geschrieben hast? Ich antwortete, eine Familienwanderung zum Moritzberg. Und wieviel Leute haben das gelesen? Ich glaube so 7600 Menschen, genau kann ich es dir nicht sagen. Jedenfalls zeigte mir sein Gesichtsausdruck, dass er sich dafür interessierte. Wir beide sollten uns im Laufe des Tages nochmals begegnen. Nun wollte ich von Christopher erfahren, wie das hier so funktioniert im FP Familiencamp. Ich konnte mir da wenig drunter vorstellen. Ich hatte Fragen über Fragen.


Die ersten Einblicke in das FP Familiencamp Franken

Ich wollte von Ihm einiges wissen, da ich mit Familienurlaub und Kindern in der Gruppe so überhaupt keine Erfahrungen habe:

  • Wer macht den hier im FP Familiencamp Urlaub? Das ist ganz unterschiedlich: Es sind Familien, Patchwork Familien, Mütter mit Ihren Kindern, Väter mit ihren Kindern also klassische Single Kind Varianten. Voraussetzung für das Familiencamp ist, dass Kinder zwischen 6 und 16 Jahren dabei sind.
  • Welche Interessen haben die Urlauber? Alle haben sie eines gemeinsam, sie sind Outdoor begeistert, Natur verbunden und wollen Abenteuerurlaub als Familie und mit Kinder verbringen. Sie suchen kalkulierten Nervenkitzel und Abenteuer für die Familie. Sie wollen aktiv und vor allem nicht alleine sein.
  • Wie groß ist die Gruppe? Die Gruppe ist maximal 30 Personen groß.
  • Wie sieht es denn mit der Verpflegung aus? Wir haben hier praktisch ein Deluxe Camping mit Vollpension. Den Urlaubern werden die Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt, wir machen Vorschläge für einen Speiseplan mit den Rezepten, was es dann aber zum Essen gibt regelt die Gruppe unter sich. Es gibt einen Küchen- und Verpflegungsdienst und die Kinder helfen ihren Eltern. Wir als Camp Leiter vom FP Familiencamp besorgen die Lebensmittel und geben hier Anregungen und Unterstützung. Die Gruppe organisiert sich selbst.
  • Gibt es den auch Regeln im Camp? Natürlich, ohne Regeln funktionieren Gruppen nicht. Im allgemeinen gelten die Campingplatzregeln mit Sauberkeit und Ruhe ab 22:00 Uhr. Bei unseren Aktivitäten, die ja etwas mit Nervenkitzel und Abenteuer zu tun haben, ist unseren Aufforderungen Folge zu leisten, auch im Sinne der eigenen Sicherheit.
  • Welche Abenteuer stehen den so auf dem Programm? Wir haben hier im FP Familiencamp Franken unter anderem Kanufahren auf der Pegnitz, Höhlenwanderung, Klettern und Klettersteig am Höhenglückssteig im Programm. Heute gehen wir klettern am weißen Felsen und danach kann in Eigenverantwortung der Höhenglücksteig begangen werden. Für alle die dies möchten und sich das zutrauen.

Nun machte Christopher noch die Ansage, um 10:00 Uhr ist Abfahrt, bildet Fahrgemeinschaften, nehmt Essen, Getränke und eure Kletterausrüstung mit und bitte ausreichend Getränke mitnehmen, heute wird es warm. Johanna hatte mir indessen bereits eine Kletterausrüstung bereitgestellt und fragte ob ich bereits Erfahrung im Klettern habe. Ich verneinte, niemals zuvor war ich klettern. Auch für mich sollte es noch Nervenkitzel und Abenteuer geben...


Die Fahrt zum Kletterabenteuer - Höhenglückssteig

Ich bat Johanna darum, mir eine Möglichkeit in einem Auto als Mitfahrgelegenheit zu suchen und so fuhr ich bei einer Oberbayerin mit. Oberbayern machen einen Erlebnisurlaub im Nürnberger Land? Wie kommt das denn? Das interessierte mich, den normalerweise zieht es Oberbayern doch eher in die südlichen Gefilde und die Alpen. Die Antwort die ich bekam war: Single-Kind-Reise. Abenteuerurlaub als Single mit Kind und das nicht alleine, wollte Sie verbringen. Zudem wollte Sie mit Ihrem Kind aktiv und in einer Gruppe sein, über das Internet stieß sie eben auf das FP Familiencamp Franken. Das ganze Konzept klingt für mich immer spannender, ist weit ab vom Mainstream und den Urlaubsangeboten großer Reiseveranstalter.

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Währenddessen fuhren wir durch Eschenbach und kamen an der Beschilderung des Gasthofs Goldener Engel der Familie Lehr vorbei. Ich erzählte Ihr davon, dass sich ich früher dort mal einen typisch fränkischen Männer-Frühschoppen bei der Eschenbacher Kirchweih bedient habe. Der Gasthof Goldener Engel in Eschenbach ist im Besitz der Eltern einer Bekannten von mir, die mittlerweile in München wohnt und man dort gute und typische fränkische Hausmannskost vorfindet. Mein kleiner Gastrotipp am Rande. Wir fuhren weiter nach Fischbrunn und Hegendorf und kamen schließlich am Wanderparkplatz an.


Wanderung zum Höhenglückssteig Hersbrucker Schweiz

Johanna und Christopher versammelten alle Urlauber um sich herum und gaben die Ansage, dass wir von hier aus gemeinsam zum Via Ferrata Bambini wandern. Jeder packte seine Ausrüstung zusammen und dann stellte sich noch die Frage, wer trägt einen Teil der Seile? Zwei Jungs hatten den Jackpot gezogen. Die Gruppe zog sich schnell auseinander, teilweise liefen die Kinder mit ihren Eltern oder es bildeten sich kleine Grüppchen, jeder wie es ihm am liebsten war. Vorbei an den Maisfeldern ging es hinein in den Wald. Der Weg zum Höhenglückssteig ist perfekt ausgeschildert und leicht an der entsprechenden Markierung erkennbar.

 

Am Höhenglückssteig und Via Ferrata Bambini angekommen staunten manche Kinder nicht schlecht. Mit offenem Mund und großen Augen standen manche vor den fränkischen Jurafelsen. Wieder andere wollten am liebsten gleich los, aber so einfach ist das nicht. Christopher versammelte alle um sich herum und erklärte den weiteren Ablauf. Das Thema Sicherheit wurde angesprochen und der weitere Tagesablauf. Der Via Ferrata Bambini wurde erklärt, ein Klettersteig der speziell für Kinder errichtet wurde. Bei Schwierigkeiten können andere Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ganz schnell Hilfestellung geben.

 

Super dachte ich mir, das ist was für mich, fang doch mal mit dem Kinderklettersteig an, der ist nicht hoch und sieht auch nicht so schwer aus. Weit gefehlt erzählte mir Christopher, der ist ganz speziell für Kinder und Jugendliche gebaut. Das Sicherungsseil ist dementsprechend niedrig angebracht, das ist nichts für dich. Der Kinderklettersteig sollte erst später besucht werden. Zuerst stand Klettern auf dem Programm und somit wanderten wir weiter zum weißen Felsen.

 


Im Reich des Siebenschläfers

Abenteuerurlaub mit Kindern Deutschland

Zusammen mit der Gruppe sind wir nun im Reich des Siebenschläfers, am weißen Felsen angekommen. Christopher erzählte uns davon, dass er kürzlich einen Siebenschläfer aus einer der kleinen Höhlen am weißen Felsen kommen sah. Die Kinder waren ganz gespannt und wollten wissen, wie den ein Siebenschläfer aussieht. Er erinnert von der Größe und dem Aussehen am ehesten einem Eichhörnchen oder Grauhörnchen, nur das er viel größere schwarze Augen, rundliche Ohren und einen buschigen Schwanz hat.

 

Christopher erinnerte uns an die Kletterregeln und daran, dass ab einer bestimmten Linie keiner ohne Helm auf dem Kopf unterwegs ist. Bähm, das hat gesessen, mein Helm hing natürlich am Rucksack und ich stand unter dem weißen Felsen um Fotos von der Gruppe zu machen. Ich ging wieder ein Stück vom weißen Felsen weg zur Gruppe hin und setzte mir, wie alle anderen auch, den Kletterhelm auf. Sicherheit wird hier großgeschrieben und die vorgegebenen Regeln sind von jedem zu respektieren. Die Kinder und ihre Eltern zogen sich ihre Kletterausrüstung an, halfen sich und prüften gegenseitig, ob den auch alles richtig sitzt. 


Abenteuerurlaub Deutschland mit Kindern

Das Abenteuer für die Familien konnte beginnen. Wo war eigentlich Johanna abgeblieben? Diese hing bereits im Felsen und bereitete die verschiedenen Kletterrouten vor und Christopher unterstützte sie nun dabei, die Seile am Felsen zu befestigen. Johanna kam zu mir rüber und sagte mir wo mein Platz sei. Du gehst da oben zu dem Baum und ich mach dich daran fest, dann kannst du schöne Fotos von da oben machen. Was? Ich? Da rauf? Öhm? Ich war noch nie geklettert und hatte mich dafür noch nie wirklich interessiert. Sie half mir in die Kletterausrüstung und mein kleines Abenteuer konnte nun beginnen.

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Auf dem Weg nach oben fragte sie mich: Wie trittsicher und schwindelfrei bist du? Trittsicher, ja, schwindelfrei nein. Oben angekommen zeigte sie mir den Baum an dem sie bereits einen Gurt befestigt hatte. Der Baum befand sich auf einem Felsvorsprung, links und rechts ging es abwärts. Johanna merkte schnell, dass ich mich so überhaupt nicht wohlfühlte und wies mich an mich hinzusetzen, bis sie mit den Vorbereitungen fertig sei, anschließend bat sie mich aufzustehen und zu ihr vorzukommen. Mulmig war mir schon ein bisschen dabei. Sie griff mich vorne am Gurt, ein Klack und schon war ich am Baum gesichert.

 

Das Ganze ging blitzschnell und da stand ich nun da oben. Wie fühlst du dich? Ja, geht schon. Hast du Angst? Nö. So dann geh mal um den Baum rum und hänge dich in den Gurt. Ok, Anfangs war mir nicht so ganz wohl dabei, aber schon nach kurzer Zeit gewann ich Vertrauen in das Material und Johanna. Sie wusste ganz genau was sie tat. So nun kannst du von hier oben Fotos machen für deinen Blog FrankenLandler und pass auf, dass dir nichts runterfällt. Die Kinder klettern jetzt rechts und links von unten zu dir hoch.

Kletterurlaub mit Kindern

Von oben hatte ich ganz eine neue Perspektive auf die Szenerie. An den Seilen bildeten sich Dreier-Grüppchen, ein Kletterer, einer der sichert und ein „Schutzengel“, als Backup für denjenigen der sichert. Es war spannend zu beobachten, wie manche Kinder ganz selbstverständlich und sicher sich den Weg durch das Juragestein suchten, Ratzfatz oben waren und dann das Kommando zum abseilen gaben. Andere Kinder taten sich ein bisschen schwerer und wurden von den anderen Kindern unterstützt, wo sie ihre Füße und die Hände in den Felsen setzen sollten. Wieder andere wurden von ihren Eltern unterstützt. Irgendwann wollte ich wieder runter und rief Johanna sie möchte mich doch von da oben abholen. Sie öffnete die Sicherung stellte sich hinter mich und sagte jetzt kannst du nach oben gehen und dann nach rechts unten, ich bleibe hinter dir. Sicherheit ist hier nicht nur ein Wort, sondern es kommt auch rüber. Wieder unten angekommen, sah ich mir an wie Kinder und Erwachsene der verschiedenen Teams am weißen Felsen kletterten. Der Junge aus Luxemburg, den ich bereits beim Frühstück getroffen habe, kam zu mir rüber und zeigte mir stolz Bilder auf seinem Tablet die er gemacht. Ich sagte zu ihm, wir machen mal miteinander ein ganz besonderes Foto für meinen Blog.


Mein persönliches Kletter-Abenteuer

Frankenlandler

Die Gruppen begannen nun langsam sich aufzulösen und am weißen Felsen wurde es ruhiger. Nun versuchten sich die Erwachsenen am Klettern und ich wollte es auch mal ausprobieren. Johanna wies mich einem Mann und einer Frau zu. Ein paar Grundregeln erklärt, Ausrüstung geprüft und los konnte es gehen. Die richtigen Tritte und Griffe zu finden war anfangs nicht ganz leicht. Doch schon bald war ich oben angekommen. So wir seilen dich jetzt ab, wurde mir zugerufen, geh nach rechts rüber und hänge dich in den Gurt und stoße dich mit den Füßen von der Wand ab.

 

Ok. Was soll ich sagen? Ich hing wie ein Sack Kartoffeln im Seil. Wo war die Körperspannung geblieben? Vier Monate kein bis wenig Sport und meine Leidenschaft für Essen zeigen verdammt schnell Wirkung. Ich war faul und satt geworden und habe ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Das muss sich wieder ändern.


Unterhaltungen am via Ferrata Bambini

Wo waren die ganzen Kinder abgeblieben? Ein großer Teil der Gruppe war bereits rüber zum Via Ferrata Bambini, dem Kinderklettersteig gegangen. Die Kinder der unterschiedlichsten Altersgruppen waren unbeschwert und flott unterwegs auf dem Kinderklettersteig. Ein Mädchen hatte Schwierigkeiten an einer Stelle und die anderen Kinder, die bei Ihr waren konnten Ihr in diesem Moment nicht weiterhelfen. Johanna wurde gerufen und war dann sofort bei Ihr und hat ihr die Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt weiter zu gehen. Von der Ferne konnte ich nicht hören was sie sagte und auch nicht sehen was sie unternahm, jedenfalls ging es gleich weiter und der Stau am Kinderklettersteig löste sich auf.

 

Währenddessen unterhielt ich mich mit einem fußballbegeisterten Berliner Jungen und seinem Vater, der mir über seine Fußballleidenschaft erzählte und in einer Berliner Jugendmannschaft spielt. Er erzählte mir er hat die Position Mitte-Mitte inne. Fußball ist anscheinend seine große Leidenschaft, sowie er davon erzählt und mit Taktikbegriffen nur so um sich geworfen hat. Gefragt habe ich ihn nicht nach seinem Traum, aber ich bin ich mir fast sicher es zu wissen. In etwas Abstand hörte ich nun, dass ein Kind weinte.

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Was war passiert? Aus der Ferne bekam ich mit das dieses Kind Angst vor Bienen und Wespen hat. Passiert war nichts, es war halt ein Insekt da und davor hatte das Kind Angst. Mir tat es weh zu sehen, wie das Kind, dass vorher absolut selbstsicher die weiße Wand regelrecht heraufstürmte, keine Angst vor der Höhe zeigte und sich im Fels bewegte wie eine Spinne, dann aber vor so einem kleinen Insekt Angst hat. Das inspiriert mich dazu, mal einen Artikel über Wespen zu schreiben. Vielleicht liest er ihn ja oder seine Eltern.


Kletterabenteuer am Höhenglücksteig

Abenteuerurlaub mit Kindern Deutschland

Der weitere Nachmittag stand nun zur freien Verfügung. Die Gruppe löste sich auf, ein Teil wollte zum schwimmen gehen und der andere Teil wollte in Eigenverantwortung den Höhenglücksteig gehen. Johanna erklärte mir noch die Grundregeln, prüfte meine Ausrüstung und dann ging ich mit einer Gruppe Erwachsener zum Einstieg des Höhenglücksteiges. Ich versuchte meinen Bammel davor zu unterdrücken und das klappte auch ganz gut. Angekommen am Einstieg, erklärte mir ein Junge nochmals wie das mit der Sicherung am Stahlseil funktioniert und das immer ein Haken am Stahlseil eingehängt sein muss. Die Kamera wurde nun in den Rucksack gepackt und los ging es.

 

Am Stahlseil gesichert gewann ich recht schnell an Vertrauen in die Angelegenheit und für das erste Mal war es okay. Nachdem das erste Stück absolviert war, kamen wir zu der nächsten Stelle. Ich fragte mich: Häh? Wo soll ich denn da jetzt weitergehen, ich sehe nur Fels und das Stahlseil. Unbehagen kroch in mir hoch, Kopf und Bauch sagten „Nein“.

Die Mutter des Jungen und andere ermutigten mich zwar weiter zu gehen und sagten zu mir, Ja du schaffst das. Ich für mich beschloss aber nicht weiter zu gehen, denn es geht um ein Eck rum und ich habe keine Ahnung wie es danach weitergeht. Wir vereinbarten, dass ich die Gruppe verlasse und den Wanderweg zurück zum Parkplatz nehme, wo wir uns dann später wieder treffen sollten.


Zurück im FP Familiencamp Franken im Pegnitztal

Abenteuerurlaub mit Kindern Deutschland

unterhielt ich mich mit einem Familienvater warum sie einen Abenteuerurlaub und Familienurlaub in Deutschland machen. Er sagte mir, sein Sohn ist kletterbegeistert und das FP Familiencamp Franken bot sich daher an. In der Region von Deutschland in der sie leben ist flaches Land und es gibt außer Kletterhallen, keine Möglichkeit zum Klettern. 

Auch eine Mutter befragte ich wieso sie hier einen Erlebnisurlaub verbringen. Sie wollte eine Urlaubsreise für Alleinerziehende und findet es toll, wenn gleichaltrige Kinder zum Spielen da sind. 

Campingplatz Hohenstadt

Mein Abschied aus dem FP Familiencamp Franken gestaltete sich kurz und schmerzlos, wie ich mich so halt verabschiede und es immer gehalten habe, höflich und weg ist er. Es prasselten an diesem Tag so viele positive neue Eindrücke auf mich ein, die ich erst einmal verarbeiten musste. Ich wurde zwar gebeten noch zum Abendessen zu bleiben, aber ich verneinte höflich.

 

Einer witzelte „Es schmeckt dir wohl nicht was wir kochen?“. Es sollte Geschnetzeltes geben. Aber alle die da waren kennen mich nicht und in der bestehenden Gruppe war ich ein Gast für zehn Stunden. Wer mich kennt oder glaubt zu kennen, der weiß Oli, alias FrankenLandler, isst fast alles und besonders viel. Deswegen ja auch der Ranzen :-). 


Meine Erfahrung im FP Familiencamp:

Wer auf der Suche nach einem Familienurlaub in Deutschland, einem Abenteuerurlaub, Erlebnisurlaub oder auch nach einer Single-Kind-Reise ist, dem lege ich das FP Familiencamp Franken an’s Herz. Der Umgang in der Gruppe, wie Kinder mit Kindern, Eltern mit ihren Kindern und ganz besonders Eltern mit fremden Kindern umgehen, hat mich tief beeindruckt, um nicht sogar zu sagen, es hat mich bewegt. Ich kann ich den Werbeslogan des Reiseveranstalters nur bestätigen:

  • Erlebnisse – hatte ich – Klettern und Klettersteig, absolutes Neuland für mich
  • Emotionen – hatte ich – wer diesen Artikel nicht nur überfliegt, sondern auch aufmerksam liest, merkt das dieser Artikel mit Emotionen geschrieben wurde. 
  • Erinnerungen – werde ich mitnehmen und zwar positive.

 

Was nehmen die Eltern und ihre Kinder mit von dieser Woche? Ich weiß es nicht, Kommentare im Blog sind gerne gesehen und gewünscht.

 

Den Kindern und Eltern, die diese Woche Urlaub im FP Familiencamp Franken verbracht haben, und den beiden Camp Leitern Christopher und Johanna, wünsche ich für die Zukunft alles erdenklich Gute und bedanke mich bei euch für die schönen Stunden. Servus, der FrankenLandler.

 

Hinweis: Für diesen Artikel bekam ich von FP Sportreisen eine Aufwandsentschädigung.

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Alle Bilder dieses Tages findet ihr in der Bildergalerie.


Kontakt zu FP Sportreisen & Campingplatz Hohenstadt

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